Wenn der Wikinger auf den Biber trifft…

von Heiko Sauer

Gemeinhin ist der Wikinger ein furchtloser Geselle, der den größten Spaß darin sieht, seine Gegner mit infernalem Gebrüll und scharfen Waffen in Angst und Schrecken zu versetzen, so geschehen gegen Konstanz und in Essen.

Wenn besagter Krieger nun aber auf einen Kontrahenten trifft, der so gar nicht furchterregend wirkt, eher knuffig bepelzt und charmant watschelnd den Eindruck erweckt, ihn in den Arm nehmen zu müssen und mal ordentlich zu knuddeln, dann ist Vorsicht angesagt.

Der Baumfäller und Staudammbauer hat so richtig was drauf, wenn der zubeißt und seinen breiten Schwanz einsetzt, dann heißt es volle Deckung, so passiert in Wilhelmshaven und gegen den Erstligaabsteiger Balingen.

Der pelzige Nager ist ein gefährlicher Zeitgenosse und weiß sich mehr als reichlich zu wehren.

HC Rhein Vikings gegen Dessau-Roßlauer HV, zwei Tabellennachbarn (13. gegen 15.) unter sich.

Unumschränkter Häuptling der Wikinger ganz klar Vladimir „braveheart“ Bozic im ersten Durchgang. Ich ertappte mich immer wieder dabei, nachzuzählen, ob der Torwart in seinem Hemd mehr Löcher hat als normal, wo sollten sonst seine vielen, schnellen Arme herkommen?

Wenn schon seine Vorderleute ab und zu unkonzentriert agierten, dann hatte er auf jeden Fall genug Schlaf die letzten Nacht, um hellwach die Bälle wie reife Äpfel wegzupflücken.

Zur Halbzeit dann leistungsgerecht 16:16.

Der echte Wikinger Mikkel Møldrup hütete 22 Minuten in Halbzeit zwei das Gehäuse der Rhein Vikings und nervte den Biber das ein oder andere Mal gehörig mit seinen Paraden.

Es blieb immer eng, kein Team wollte so unfreundlich sein und eine Vorentscheidung erzwingen, aber einer musste ja gewinnen, wenn schon ein Remis unter des Nordmanns und Nagers Würde ist.

Da hatte Dessau die längeren Zähne.

29:30 in einem packenden Kampf für unsere Freunde aus dem See, ….äh aus Sachsen-Anhalt.

Nicht unbedingt unverdient.

Ach übrigens,schon mal genau hingesehen? Hose und Laibchen wunderbar farblich harmonisch und augenschmeichelnd, bis man dann vom Beinkleid abwärts schaut: Füßlinge, Socken, Strümpfe, Kompressionsbeinlinge usw., bunt und wild durcheinander. Das geht doch besser, oder?

Zu guter Letzt: 751 Zuschauer nur, Sportstadt Düsseldorf aufwachen! Die Vikings haben deutlich mehr verdient.

Bis zum nächsten Mal!

heikosauerhockeyblog

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